Regionale Großhandelspreise

Auftraggeber: enercity AG

Veröffentlichung: 27.01.2026

Der deutsche Stromgroßhandelsmarkt ist derzeit als einheitliche Preiszone organisiert, sodass Strom überall zum gleichen Preis gehandelt wird, unabhängig davon, ob er aufgrund von Netzengpässen tatsächlich transportiert werden kann. Diese „Kupferplatten-Logik“ führt dazu, dass Netzengpässe erst nachträglich durch Redispatch korrigiert werden müssen, dessen Volumen und Kosten in den letzten Jahren stark gestiegen sind und inzwischen den Haupttreiber wachsender Netzentgelte darstellen. Mit dem weiteren Ausbau erneuerbarer Energien, zunehmender Flexibilisierung und kurzfristigeren Marktanpassungen verschärfen sich diese Herausforderungen.

Die Studie analysiert die Probleme einheitlicher Strompreise, zeigt auf, wie regionale Großhandelspreise Netzengpässe besser abbilden können, und diskutiert die Auswirkungen einer solchen Reform auf Verbraucher, Erzeuger und den Terminmarkt sowie notwendige flankierende Maßnahmen.

Hier finden Sie die Studie.