Grenzüberschreitende Terminmärkte
Europäische ÜNB müssen langfristige Übertragungsrechte (LTTRs) vergeben – Finanzderivate auf den Spread zwischen den Spotpreisen zweier Gebotszonen. ACER hat zahlreiche Änderungen vorgeschlagen, darunter den Wechsel von Spread-Optionen zu Spread-Futures und einen virtuellen Handelspunkt. In einem Bericht für die deutschen ÜNB entwickelten wir einen analytischen Rahmen für grenzüberschreitende Terminmärkte. Er zeigt: Die Vergabe von LTTRs bedeutet stets, Positionen in heimischen Terminmärkten einzugehen, und ein Wechsel zu Futures würde die ÜNB zu Delta-Hedging zwingen – mit Volumina, die sich am erwarteten Handel statt an der Übertragungskapazität orientieren. Diese Studie ist auf Englisch veröffentlicht.
Prof. Dr. Lion Hirth
hirth@neon.energy
+49 157 55 199 715
Weiterführende Arbeiten
Studien
- Marginal Pricing (2026)
- Regionale Großhandelspreise (2026)
- Preisspitzen (2025)
- Strommarktreform (2023)
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